PRP Therapie / Eigenplasmatherapie bei Dr. Kolbe & Leibe in Forstenried

PRP-Therapie steht für „Plättchenreiches Plasma“ (Platelet-Rich Plasma) und ist eine Behandlungsmethode, bei der körpereigenes Blut verwendet wird, um die Heilung von Gewebe zu fördern. Eines der zentralen Einsatzgebiete sind die Orthopädie und Sportmedizin.

Wie läuft die PRP-Therapie ab?

Blutabnahme: Etwa 10–20 ml Blut werden aus einer Vene entnommen.

Aufbereitung: Das Blut wird in einer Zentrifuge getrennt – so entsteht ein Plasma, das eine hohe Konzentration an Thrombozyten (Blutplättchen) und Wachstumsfaktoren enthält.

Injektion

Das PRP wird gezielt in das zu behandelnde Gewebe gespritzt – z. B. in ein Gelenk oder in eine Sehne.

Anwendungsgebiet in der Orthopädie / Sportmedizin:

Arthrose (v. a. Knie, Hüfte), Sehnenentzündungen (u.a. Tennisellenbogen, Achillessehne), Muskelverletzungen
Wirkprinzip

Wirkprinzip

Die im PRP enthaltenen Wachstumsfaktoren (wie PDGF, TGF-β, VEGF) regen die Zellregeneration, die Bildung von Kollagen, die Durchblutung und die Heilung von Gewebe an.

Da das Plasma aus dem eigenen Blut stammt, besteht kaum Risiko für allergische Reaktionen.